Die partielle Massage am Ohr
Bevor wir zur partiellen Massage am Ohr kommen, noch ein paar grundsätzliche Worte zur Naturheilkunde und Ohrmassage.
Die Naturheilkunde, zur der die Ohrmassage auch zu rechnen ist, beruht auf festen Tatsachen, ist eine Erfahrungsmedizin. Die Natur macht uns Vorgaben und nur wenn wir danach handeln, können wir etwas bewegen. Wenn wir diese Tatsache nicht beachten, können wir auch nichts erreichen. So ist es Aufgabe der Naturheilkunde, Wege zu finden, mit der Natur den Menschen zu heilen.
Beachten wir die Natur, wird auch deutlich, dass eine Behandlung am Ohr bei zwei Patienten nicht genau gleich ablaufen kann. Jedes Ohr ist etwas anders geformt, jeder Mensch reagiert etwas anders. So haben oft zwei Patienten scheinbar die selben Probleme, aber sie haben sie möglicher Weise aus einem anderen Grund.
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 35 Jahre alt (w)
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 30 Jahre alt (w)
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 90 Jahre alt (m)
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 2 Monate alt (w)
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 35 Jahre alt (m)
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 6 Monate alt (m)
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 30 Jahre alt (m)
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Ein interessanter Umstand wird durch diese Bilder von menschlichen Ohren deutlich. Obwohl im Alter der Personen sehr große Unterschiede sind, sind die Ohren aller Personen ausgeformt. Dieser Umstand spricht für die These, das sich aus der Beschaffenheit des Ohres (die Form ändert sich das ganze Leben lang nicht) Rückschlüsse auf die Person und deren Konstitution und somit auch auf deren Verhalten ableiten lassen.
Alle hier aufgeführten Zonen und Punkte und deren Lokalisation, gelten lediglich als Wegweiser und Hilfsmittel nicht als feste Größe. Letztendlich muss der "Patient" entscheiden, wo die gestörten Zonen liegen und ob die Massage sich positiv auswirkt. Gegen den gesunden Menschenverstand zu handeln, nur weil es jemand niedergeschrieben hat, das hat mit Naturheilkunde nichts zu tun.
Jeder Behandler, egal ob professionell oder nicht, muss also die Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Es wird so jedem, der mit der Ohrmassage umgeht, hoffentlich klar sein, wo die Grenzen der Selbstbehandlung liegen und das bei länger anhaltenden Problemen ein Heilpraktiker oder Arzt aufzusuchen ist.
Die Naturheilkunde folgt im Großen und Ganzen der Logik, so wird verständlich, das z.B. Kopfschmerzen mit Blutandrang zum Kopf dadurch erleichtert werden können, dass vom Lobulus weg die Anthelix hinauf massiert wird, weil man dabei die "Energie" vom Kopf den Rücken herunter schiebt, während Kopfschmerz der durch Mangel entsteht genau entgegengesetzt behandelt werden sollte.
Für alle Zonen, die hier angegeben werden gilt, dass besonders die schmerzhaften Punkte aufgesucht und mit nicht zu starken Druck für einige Zeit massiert werden.
Da für die kleinen Punkte (sie sind nicht mehr als ein bis zwei mm breit) die Finger schon zu dick sind, empfiehlt sich hier ein Ohrmassageglasstab oder ein entsprechendes Gerät.
Im akuten Fall kann eine Ohrmassage mit anschließender partieller Massage ein bis zwei mal täglich wiederholt werden. Zur Vorbeugung oder Hebung des Allgemeinbefindens ist die allgemeine Ohrmassage allein ausreichend und kann in einem Turnus von ein bis zwei mal pro Woche angewandt werden.
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